Eine Reise durch die Dimensionen

Jedes Mal, wenn ich als Kind im Zirkus war, wollte ich Artistin werden. Es folgten jeweils wochenlanges Üben im Garten: Ich turnte auf unserer Schaukel, versuchte mich im Spagat und Schlug ein krummes Rad nach dem anderen. Irgendwann wurde mir dann alles doch zu blöd und ich wendete mich wieder dem Bogenschiessen und Schwertkampf mit meinem Bruder zu. Der Traum des Artistenlebens war für mich gestorben – bis zu meinem nächsten Besuch im Zirkus.

Kürzlich war ich wieder einmal in einem Zirkuszelt, umgeben von lauter Musik und Kindern in glitzernden, farbenfrohen Kostümen. Wie jeden Sommer hat der Quartier Circus Bruederholz, kurz QCB, sein Stärnlizelt auf dem Bruederholz aufgeschlagen. Bis nächsten Freitag springen hier die jungen Artistinnen und Artisten durch die Luft, machen Handstände, als wäre es das Einfachste auf der Welt, und balancieren sich auf Einrädern durch die Manege. „Zirkus von Kindern für Kinder“ lautet das Motto des QCB und so haben die rund 50 Kinder und Jugendliche ihr Zirkusprogramm auch selber entworfen und einstudiert.  Dieses Jahr unter dem Titel „Interdimendsional“.

 

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